Wird meine 3D-Galerie bei Google gefunden?
Was Suchmaschinen von einer 3D-Galerie lesen können, was Raumiva automatisch dafür tut und woran du selbst am meisten drehen kannst.
Kurz gesagt
Ja, aber nicht die 3D-Ansicht selbst. Der begehbare Raum ist eine gezeichnete Fläche im Browser — darin kann eine Suchmaschine keinen Text lesen, so wenig wie in einem Video.
Gefunden wird stattdessen zweierlei: die Startseite deiner Galerie mit Titel und Beschreibung, und vor allem die eigene Seite, die jedes Werk bekommt.
Jedes Werk hat seine eigene Seite
Zu jedem veröffentlichten Werk gehört eine gewöhnliche Webseite mit sprechender Adresse, etwa deinname.raumiva.com/werk/abendlicht-am-hafen. Dort stehen Titel, Künstlername, Jahr, Technik, Maße und deine Beschreibung als echter Text.
Diese Seiten sind es, die in der Google-Suche erscheinen. Und sie sind auch das, was du weitergibst, wenn du ein einzelnes Werk teilst.
Zusätzlich trägt jede dieser Seiten maschinenlesbare Angaben zum Werk. Sie helfen Google zu verstehen, dass es sich um ein Kunstwerk handelt und wer es geschaffen hat.
Was Raumiva automatisch erledigt
Deine Galerie bekommt eine Sitemap, die alle veröffentlichten Werke auflistet, und meldet sie an Suchmaschinen. Neue Werke landen automatisch darin — du musst nichts einreichen.
Ebenso automatisch: Vorschaubilder und Beschreibungstexte beim Teilen in sozialen Netzwerken, sinnvolle Adressen aus deinen Werktiteln, und Weiterleitungen, falls sich eine Adresse einmal ändert.
Woran du selbst am meisten drehst
Vergib sprechende Werktitel. „Abendlicht am Hafen“ wird gefunden, „IMG_2043“ oder „Ohne Titel 7“ nicht. Der Titel bildet zugleich die Adresse der Werk-Seite.
Schreibe zu jedem Werk ein paar Sätze. Zwei bis drei Sätze über Motiv, Entstehung oder Technik sind der mit Abstand größte Hebel — sie sind fast der einzige Text, den eine Suchmaschine von deinem Werk hat.
Fülle Künstlername, Jahr und Technik aus. Diese Felder gehen in die maschinenlesbaren Angaben ein.
Gib deiner Ausstellung einen aussagekräftigen Titel und Untertitel. Beides erscheint in der Trefferliste.
Wie lange es dauert
Rechne mit Wochen, nicht mit Tagen. Suchmaschinen müssen eine neue Adresse erst finden, bewerten und einordnen. Eine frisch veröffentlichte Galerie taucht typischerweise nach einigen Wochen zu ihrem eigenen Namen auf; bei allgemeinen Begriffen wie „Kunstgalerie online“ dauert es deutlich länger — dort konkurrierst du mit langjährig etablierten Seiten.
Der schnellste Weg zu ersten Besuchern führt ohnehin nicht über Google, sondern über deinen eigenen Verteiler: Newsletter, soziale Netzwerke, die Signatur deiner E-Mails.
Wenn du nicht gefunden werden willst
In den Einstellungen lässt sich die Sichtbarkeit für Suchmaschinen abschalten. Deine Galerie bleibt dann über ihre Adresse erreichbar, verschwindet aber aus der Sitemap und wird ausdrücklich nicht indexiert.
Das ist sinnvoll für Ausstellungen, die nur einem geladenen Kreis gelten sollen. Ein Passwortschutz ist es allerdings nicht: Wer die Adresse kennt, kommt hinein.
Häufige Fragen
Wird meine 3D-Galerie bei Google gefunden?
Ja — allerdings nicht die 3D-Ansicht selbst, denn darin kann eine Suchmaschine keinen Text lesen. Gefunden werden die Startseite deiner Galerie und die eigene Seite, die jedes veröffentlichte Werk erhält.
Muss ich meine Galerie bei Google anmelden?
Nein. Raumiva erzeugt automatisch eine Sitemap mit allen veröffentlichten Werken und meldet sie an Suchmaschinen. Neue Werke kommen von selbst hinzu.
Was kann ich tun, damit meine Werke besser gefunden werden?
Sprechende Titel statt Dateinamen vergeben und zu jedem Werk zwei bis drei Sätze schreiben. Diese Beschreibung ist fast der einzige Text, den eine Suchmaschine von deinem Werk lesen kann.
Wie lange dauert es, bis meine Galerie bei Google auftaucht?
Meist einige Wochen, bis eine neue Galerie zu ihrem eigenen Namen erscheint. Bei allgemeinen Suchbegriffen dauert es länger, weil dort etablierte Seiten konkurrieren.
Kann ich verhindern, dass meine Galerie in Suchmaschinen erscheint?
Ja, über einen Schalter in den Einstellungen. Die Galerie bleibt dann über ihre Adresse erreichbar, wird aber nicht indexiert. Ein Passwortschutz ist das nicht — wer die Adresse kennt, kommt hinein.
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